Typische Fragen im Coaching

Dienstag, 14. Februar 2006

Wie strukturiere ich meinen Arbeitsalltag so, dass ich innerhalb von Informationsflut und Zeitdruck konzentriert bleibe ?
Wie und wo setze ich mich selbst unter Druck ?
Was sind Warnsignale und wie steuere ich dagegen ?
Wie setze ich mir realistische Ziele ?
Wann bin ich bei fehlender Rückmeldung von außen mit den eigenen Leistungen zufrieden ?
Wie organisiere ich mir fehlende Rückmeldungen ?
Welche Rollen fülle ich aus ?
Wie kläre ich Aufgabenstellungen und Verantwortungen ?
Wie und wo setze ich sinnvolle Grenzen ?
Wo organisiere ich mir notwendige Unterstützung ?
Welche Werte leiten mich bei meiner Arbeit ?
Auf welche Säulen stütze ich meine work-life balance ?
Wie sorge ich dafür, das der Zugang zu meinen eigenen Kraftquellen erhalten bleibt ?
Welche Formen der Erholung brauche ich wie und wann ?
Wie erkenne ich eigene Gestaltungsfeiräume, wie nutze ich diese-und was lässt sich nicht verändern ?
Wie gehe ich damit um ?
Wofür übernehme ich Verantwortung und wofür nicht ?
Aus:Dorothee Rathjen:Coaching am Rande von burnout. In: Psychologie in Österreich 1/2006

Vorbeugung burn-out

Dienstag, 25. Oktober 2005

Prävention gegen Burn-Out

Setzen Sie sich realistische Ziele
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Ziele auch erreichbar sind. Setzen Sie sich Teilziele, die in nicht mehr als einem Jahr erreicht werden können.

Hören Sie auf, andere verändern zu wollen
Versuchen Sie andere so zu akzeptieren, wie sie sind und versuchen Sie andere nicht grundlegend und dauernd zu verändern. Lassen Sie sich keine unrealistischen Versprechungen geben.

Trennen Sie zwischen Arbeit und Freizeit
Halten Sie Ihre Arbeitszeiten ein. Lassen Sie Überstunden nicht zum Normalzustand werden.

Pflegen Sie berufliche Alternativen
Versuchen Sie in Ihrer Freizeit bewusst Alternativen zu Ihrem Beruf zu pflegen. Je weiter weg vom Beruf, umso besser. Vermeiden Sie, auch in Ihrer Freizeit berufähnliche Interessen zu verfolgen.

Pflegen Sie Ihre Sozialkontakte
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Familie und Freunde. Sehen Sie diese Zeiten als mindestens so wichtig an, wie die Zeiten für Arbeit. Pflegen Sie bewusst Freundschaften, am besten mit Personen, die Ihrer Berufgruppe nicht angehören.

Lernen Sie bewusst zu trödeln
Ihr Körper signalisiert Ihnen deutlich, wann Sie trödeln sollten, sich also mit scheinbar nicht so wichtigen Dingen beschäftigen sollten. Lernen Sie diese Zeit nicht als verlorene, sondern für Ihr psychisches Gleichgewicht als wichtige Zeit zu akzeptieren.

Lernen Sie mit Ihrer Macht und Machtlosigkeit umzugehen
Lernen Sie zu akzeptieren, dass Sie Macht haben, vor allem im Umgang mit sozial Schwächeren. Lenen Sie zu akzeptieren, dass andere dieses Machtgefälle wahrscheinlich deutlicher als Sie wahrnehmen.

Machen Sie Ihre Grenzen deutlich
Zeigen Sie dem anderen, wo Ihre Grenzen sind. Achten Sie darauf, für sich selbst bestimmte Grenzen zu akzeptieren und einzuhalten.

Achten Sie auf die Einhaltung von Regeln
Vereinbaren Sie mit dem anderen bestimmte Regeln für den Umgang miteinander. Vereinbaren Sie auch Sanktionen bei Regelverstößen. Versuche Sie die Regeln und die vereinbarten Sanktionen einzuhalten.

Wechseln Sie Ihr Tätigkeitsfels
Versuchen Sie Ihr Leben so zu planen, dass Sie in regelmäßigen Abständen die Schwerpunkte Ihrer Tätigkeiten verändern. Als kritisch gilt der Zeitraum zwischen dem dritten und fünften Jahr.

Machen Sie bewusst Urlaub
Versuchen Sie in regelmäßigen Abständen wirklich Urlaub zu machen, wo Sie für niemanden erreichbar sind. Versuchen Sie im Urlaub alles zu vermeiden, was Sie mit Ihrer beruflichen Tätigkeit konfrontiert.

Kündigen Sie
Sehen Sie langfristig keine Veränderung Ihrer Situation, kundigen Sie , auch wenn dies im ersten Moment schwierig erscheint. Sie verbringen sehr viel Zeit am Arbeitsplatz und bezahlen es physisch und psychisch sehr teuer, wenn Sie langfristig in einem Burn-Out stecken.

Text von: Dr. Harald Mathé BÖP Berufsverband Österreichischer PsychologInnen

Stressbewältigung

Sonntag, 23. Oktober 2005

Informationen aus: www.mannsein.at
Die Krise als Chance
Vaterwunden
Stress
Gesundheit



Der Weg ist nicht wirklich wichtig. Wichtig ist, wie authentisch der Suchende ist. Darum geht es wirklich. Du kannst auf deiner inneren Reise jeden Weg gehen - wenn du aufrichtig und echt bist, wirst du am Ziel ankommen.

Osho

Stress und die Bewältigung


Anzeichen für zuviel Stress können u.a. sein:

innere Spannung
Ängste
Verdauungsstörungen
Übergewicht
Schlaflosigkeit
Herzerkrankungen
Magenerkarankungen
Schweißausbrüche



Einige Impulse für die persönliche Stressbewältigung aus ganzheitsmedizinischer Sicht:



Persönliche Wertschätzung
Schlaf
Stopp sagen
Ernährung mit Genuss
Bewegung
Feste feiern
Reduzierung von Alkohol + Nikotin
Reduzierung der Reizüberflutung (Fernsehen, Menschendichte)
Lernfeld Natur
offen werden für meinen spitituellen Weg
Reduzierung des Perfektionismus
Bewusste Atmung
Rhythmus
Klarheiten
Entscheidungen
Auf Ressourcen achte